GDPdU

GDPdU

GDPdU

Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen.

 

GoBS = Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff 

 

Diese aktuell bereits geltende Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzminsteriums enthält Regeln zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen bei Betriebsprüfungen. Sie betreffen jede Branche!

 

Unsere PC-basierenden Systeme bieten hardwaremäßig schon jetzt die Voraussetzung zur Umsetzung der Vorgabe. Die letztendliche Erfüllung der Anforderungen der GDPdU wird jedoch ausschließlich von der Kassensoftware realisiert - also unabhängig von der Hardware.

 

Kassensysteme von TOSHIBA, Wincor Nixdorf und Posiflex bieten somit in Kombination mit einer zertifizierten Kassensoftware die Erfüllung der jeweils aktuellen Vorgaben und schaffen Sicherheit und Transparenz in Ihrem Geschäft - im Handel und der Gastronomie. 

 

Die moderne PC-Architektur der Kassen ermöglichen darüber hinaus über viele Jahre die weitere Anpassung an kommende Vorgaben der Behörden. Eine Investition in Ihre Zukunft - denn Ihr Geld ist es wert.


Fragen Sie uns - wir beraten Sie gern und empfehlen Ihnen einen professionellen Partner vor Ort individuell für Ihre Branche. Und für jedes Budget.

 

Ein interessanter Produkttipp zum Thema: Der manipulationssichere USB-Stick Secumem.



Wir haben für Sie zum Thema recherchiert und die Situation stellt sich aus unserer Sicht wie folgt dar:

 

Der für den Kassenbereich wichtige Bestandteil ist die Mitwirkungspflicht jedes Steuerpflichtigen bei einem Datenzugriff durch einen Betriebsprüfer vor-Ort im Geschäft. 

 

Sofern ein elektronisches Kassensystem eingesetzt wird, muss dieses System dem Betriebsprüfer schon jetzt die Daten zur Verfügung stellen.

 

Für die Datenträgerüberlassung sind verschiedene Formate zugelassen. Mittlerweile gibt es auch eine Empfehlung des Bundesfinanzministeriums für einen entsprechenden Beschreibungsstandard. Ziel ist es, sämtliche Daten vom Betriebsprüfer vor-Ort in eine Prüfersoftware einzulesen und auszuwerten. 

 

Dabei sprechen wir nicht von einer geplanten Gesetzesvorlage, sondern folgender 2002 eingetretener Verordnung: "Seit dem 1. Januar 2002 sind Unterlagen i. S. des § 147 Abs. 1 AO, die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt worden sind, während der Dauer der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufzubewahren (§ 147 Abs. 2 Nr. 2 AO)"

 

Bis zum 31.12.2016 soll jedoch bei älteren Systemen, denen die technische Voraussetzung zur Umsetzung fehlt, der Einsatz nicht beanstandet werden. Dafür gelten weitere Voraussetzungen, die mit den Finanzbehörden und Steuerberatern abgeklärt werden müssen.

 

Die GDPdU-Fähigkeit kann vom jeweiligen Softwarehaus attestiert werden. Wir empfehlen daher, diese Vorgaben beim Neukauf eines Kassensystems zu berücksichtigen und Steuerberater oder Finanzbehörden zu Rate zu ziehen.

 

Hinweis: Die aktuellen ECR-Kassensysteme aus dem Hause TEC erfüllen die Vorgaben nicht, - sie dürfen nach derzeitger Gesetzeslage spätestens zum Ende 2016 nicht mehr eingesetzt werden. Abhilfe können evtl. externe Datensammelboxen leisten, deren Marktstart wir in absehbarer Zeit planen.

 

Zur Orientierung können Sie nachfolgend ein Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen zum Thema"Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften" im PDF-Format herunterladen.

 

Auch im Internet finden Sie zum Thema GDPdU zahlreiche weitere Informationen. 

Abschließender Hinweis: Diese Informationen basieren auf unserer Recherche und haben weder Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität noch stellen sie eine rechtlich verbindliche Aussage dar. Stand: Mai 2015.

 


Alle Angaben sind nur als Näherungswerte zu verstehen und stellen keine verbindlich zugesagte Eigenschaft dar. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.