Thermotransfer-Druck

Thermotransfer-Druck

 

Thermo-Transferverfahren

 

Wie beim reinen Thermodruck geschieht auch hier die Bedruckung der Oberfläche nicht durch "Druck", sondern punktuelle Erhitzung.

Im Gegensatz zum Thermo-Verfahren aber muss die Oberfläche des Papiers nicht chemisch vorbereitet sein, es kann normales Papier eingesetzt werden - oder synthetische Materialien. Das Thermo-Transferverfahren wird häufig im Etikettierungsbereich eingesetzt.

Vorgang: Zwischen Thermodruckkopf und zu bedruckender Oberfläche wird ein Farbband geführt, das aus Wachs, Harz oder einem Gemisch aus beiden Materialien besteht. Durch die punktgenaue Erhitzung der Farbbandoberfläche verfärbt diese die darunter liegende Oberfläche, so dass Buchstaben sowie auch komplexe Graphiken darstellbar sind.

Je nach Einsatzgebiet empfehlen sich Normalpapieretiketten (preiswert) oder synthetische Versionen (sehr haltbar). Die Wahl der Etikettenoberfläche bestimmt auch die Wahl des Farbbandmaterials. So werden Normalpapieretiketten oft mit Wachs, synthetische Etiketten mit Wachs/Harz-Kombinationen bedruckt.

 

Vorteile Thermotransferdruck:

- Sehr schneller Druck

- Bessere Druckqualität im Vergleich zu Thermodruck (bis zu 600 dpi)

- Freie Wahl der Oberfläche

- Wesentlich leiser und robuster als Nadeldruck

- Kein Ausbleichen der Bedruckung - je nach Material auch nicht

  unter extremen Temperaturen bzw. chemischen Einflüssen

Nachteil Thermodruck:

- Insgesamt teurer durch den zusätzlichen Einsatz von Farbband

Voraussetzung Thermotransferdruck:

- Spezielle Farbbänder (Thermotransfer-Folien)

 

Hinweis: Die QUAD GmbH vertreibt ausschließlich hochwertiges Original-Verbrauchsmaterial. Dies hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit des Druckkopfes und reduziert die Kosten der optionalen Garantieverlängerung von Zebra-Etikettendruckern.